Contribuzioni

Suche nach

Aktuelle Beiträge                         Alle Beiträge                         Beiträge Suchen


12.10.2017: Forschung CH
Lichtverschmutzung bedroht die Bestäubung

Künstliches Licht stört nachtaktive Insekten beim Bestäuben von Pflanzen und reduziert die Anzahl produzierter Samen und Früchte. Dieser Verlust der nächtlichen Bestäubungsleistung kann auch durch tagaktive Bestäuber nicht kompensiert werden. Pflanzen werden dadurch in ihrer Fortpflanzung beeinträchtigt.
Details ...


12.10.2017: Aufgegriffen
Premiere des Dokumentarfilms «The New Wild – Leben in verlassenen Landschaften», 13. November 2017, 19h, Alpines Museum, Bern

Am Montag 13. November findet um 19 Uhr im Alpinen Museum in Bern die Schweizer Premiere des Dokumentarfilms «The New Wild» von Christopher Thomson statt. Der Film widmet sich der Entvölkerung der Alpen und der Rückkehr der Natur; anschliessend gibt es eine Diskussion und ein Apéro. Der Eintritt ist frei. Mit dem Anlass bekräftigen die Organisationen mountain wilderness und die Stiftung Schweizer Landschaftsschutz die wichtige Rolle des Alpinen Museums der Schweiz als Plattform für Bergthemen. 
Details ...


5.10.2017: Aufgegriffen
Symposium Verborgene Naturschätze – Sammlungen in Schweizer Museen

Welchen Wert haben Natursammlungen und wie können wir diese Schätze erhalten? Gewinnen Sie einen Einblick in die Schweizer Archive der Natur und entdecken Sie die Geschichte von Meteoriten, Moosen, Wasserinsekten und Pflanzen. Das Symposium findet am 1. Dezember 2017 in Bern statt; es wird von der Plattform Biologie der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) organisiert.
Details ...


2.10.2017: Aufgegriffen
Admiral gesehen? Bitte meldet Eure Beobachtungen!

Eine Forschungsgruppe an der Universität Bern untersucht die Wanderung des Admirals mit Hilfe von Bürgerbeobachtungen («Citizen Science») in 21 verschiedenen Ländern und ruft zum Mitmachen auf. Die Beobachtungen sollen es ermöglichen, das räumlich-zeitliche Auftreten dieses Wanderfalters in bislang nicht gekannter Auflösung zu verfolgen.
Details ...


2.10.2017: Aufgegriffen
Bundesrat verabschiedet Aktionsplan zur Strategie Biodiversität

Der vom Bundesrat im September 2017 verabschiedete Aktionsplan ist nach den 2016 eingeleiteten Sofortmassnahmen ein zweiter wichtiger Schritt zur Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz, schreibt das Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften. Der Aktionsplan weise jedoch bedeutende Lücken auf. Er beschränke sich auf Massnahmen des Bundes und der Kantone und lasse entscheidende Akteure wie Gemeinden, die Wirtschaft oder den Energiesektor weitgehend aus. Sollen die Biodiversität und die Ökosystemleistungen in der Schweiz langfristig erhalten bleiben, müssen auch die bestehenden Lücken bald angegangen werden. Bereits 2013 hatten mehr als 650 Fachpersonen aus 250 Institutionen mit grossem Engagement für alle Bereiche der Strategie Massnahmenvorschläge entwickelt. Diese wurden kürzlich im «Aktionsplan aus Sicht der Zivilgesellschaft» zusammengefasst und publiziert. Diese Zusammenstellung ist aus wissenschaftlicher Sicht eine gute Grundlage, um auch das anzugehen, was der Aktionsplan des Bundes offenlässt. 
Details ...


2.10.2017: Forschung CH
Bienenbestäubung ist auch für Ackerkulturen wichtig

Forschende haben die Bedeutung der Bestäubungsleistung von Honig- und Wildbienen für die Schweiz untersucht. Dabei zeigte sich, dass, zusätzlich zu den Obst- und Beerenflächen auf 14% der Ackerfläche bestäubungsabhängige Kulturen angebaut werden. Allerdings stehen nicht überall genügend Honigbienen zur Bestäubung zur Verfügung. Angesichts dieser Situation sollten die Wildbienenbestände gestärkt werden.
Details ...


2.10.2017: Aufgegriffen
Informationsplattform «ammoniak.ch»

Nährstoffeinträge sind eine der Hauptursachen für Verluste der Biodiversität. In der Schweiz tragen dazu Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft einen Grossteil bei. Die Informationsplattform «ammoniak.ch» verbindet Praxis, Vollzug und Forschung, um hier einen Schritt weiterzukommen. Landwirte sowie Beratungskräfte finden dort Erfahrungsberichte und technische Informationen zu Möglichkeiten der Emissionsminderung im Stall. Vollzugsverantwortliche der Kantone können sich einen Überblick verschaffen zu aktuellen Grundlagen, Umsetzungsempfehlungen bezüglich Massnahmen und laufenden Aktivitäten von Bund, Kantonen und Beratung.
Details ...


2.10.2017: weitere Publikationen
Schweizerische Obstsorten – Nachdruck eines Klassikers

Das 1872 erschienene Meisterwerk «Schweizerische Obstsorten» des Pomologen Gustav Pfau-Schellenberg enthält ausführliche Porträts von 50 Apfel- und 50 Birnensorten, ergänzt durch detaillierte und liebevolle Illustrationen. Nun erscheint das Werk als bibliophiler Nachdruck unter dem Titel «100 alte Apfel- und Birnensorten» im Haupt Verlag.
Details ...


2.10.2017: Forschung international
Bäume binden auch im hohen Alter grosse Mengen Kohlenstoff

Auch alte Bäume nehmen viel Kohlenstoff auf und entziehen der Atmosphäre damit CO2. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dies wurde jetzt erstmals anhand von Bäumen aus dem Regenwald in Surinam nachgewiesen.
Details ...


2.10.2017: Forschung international
Fernerkundung für den Naturschutz

Genaue Einschätzungen über Qualität und Vielfalt von Lebensräumen sind entscheidend für die Förderung bedrohter Tierarten. Ein geeigneter Indikator für die Lebensraumqualität kann die Verfügbarkeit von Nahrung sein. Diese lässt sich teilweise mit Methoden der Fernerkundung erfassen, die unter anderem verschiedene Vegetationsindices ergeben, wie eine Analyse zu den Habitatansprüchen von Magellan-Spechten in Feuerland zeigt.
Details ...


2.10.2017: Forschung international
Prähistorischer Mais betont Wert genetisch diverser Ressourcen

Zum ersten Mal ist es Forschenden gelungen, ein komplexes Merkmal wie den Blütezeitpunkt von prähistorischem Mais zu bestimmen. Sie isolierten und analysierten dazu Mais-DNA aus 1900 Jahre alten archäologischen Proben und verglichen sie mit der DNA moderner Mais-Sorten. Die Studienergebnisse zeigen, dass Mais sich aufgrund seiner hohen genetischen Vielfalt an so ziemlich alles anpassen kann; allerdings waren 2000 Jahre Selektion nötig, damit die Nutzpflanze auch in nördlichen Klimazonen wachsen konnte. So viel Zeit wird für die Anpassung moderner Mais-Sorten an den Klimawandel nicht zur Verfügung stehen.
Details ...


2.10.2017: Forschung CH
Intensive Freizeitaktivitäten an Kalksteinfelswänden reduzieren die Landschneckenvielfalt

Freizeitaktivitäten in natürlichen oder naturnahen Lebensräumen können die vorhandenen Lebensgemeinschaften verändern. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn der betroffene Lebensraum Refugialcharakter hat und ein bedeutender Teil der vorkommenden Arten Spezialisten sind, die nicht in angrenzende Habitate ausweichen können. Eine neue Studie zeigt, dass intensives Sportklettern auf Kalkfelswänden im Nordwestschweizer Jura die Artenvielfalt und Häufigkeit der spezialisierten Landschnecken stark reduziert.
Details ...


12.9.2017: Aufgegriffen
Tagung Neue Züchtungstechnologien und alte Sorten, 16. November 2017 in Zollikofen

Die PGREL-Fachtagung 2017 über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft findet am 16. November 2017 auf dem Inforama Rütti in Zollikofen statt. Dieses Jahr werden neue Züchtungstechnologien in Zusammenhang mit alten Sorten diskutiert. Der Tag verspricht einen interessanten Austausch - auf dem Programm stehen sechs Vorträge und ein World Café.
Details ...


12.9.2017: Aufgegriffen
Forum für Wissen 2017: Naturschutzgenetik, 28. November 2017 in Birmensdorf

Die Anwendung genetischer Methoden im praktischen Naturschutz erhält zunehmende Bedeutung. Dennoch ist die Thematik in breiten Kreisen der Praxis noch wenig bekannt, und hohe Erwartungen stehen grundlegendem Misstrauen gegenüber. Im Rahmen des Forums für Wissen 2017 werden beispielhaft Themen aus der Naturschutzgenetik dargestellt und ihre Anwendung im praktischen Naturschutz kritisch beleuchtet. Dabei werden Fragestellungen zu unterschiedlichen Artengruppen und auf verschiedenen Skalen behandelt. Nebst den Forschenden kommen Anwender/innen zu Wort und zeigen auf, wie Naturschutzgenetik in der Praxis angewandt werden kann, aber auch wo aus ihrer Sicht Wissenslücken und somit Forschungsbedarf bestehen. Die Perspektive möglicher «Auftraggeber» aus der Verwaltung (Bund, Kantone) soll zudem aufzeigen, wo mittelfristig Schwerpunkte in der angewandten Naturschutzgenetik gesetzt werden sollten.
Details ...