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23.9.2019: Aufgegriffen
Schaden öffentliche Gelder der Biodiversität in Ihrer Region? Aufruf zur Mithilfe

Der Rückgang von Arten und Lebensräumen ist in der Schweiz alarmierend. Zwar hat die Politik finanzielle Anreize, Subventionen und Regulierungen entwickelt, um Biodiversität zu fördern. Gleichzeitig aber gibt es verschiedenste Anreize und Subventionen, welche Aktivitäten finanziell fördern, die Biodiversität direkt oder indirekt schädigen. Gemäss der Biodiversitätskonvention sind bis 2020 solche biodiversitätsschädigenden Subventionen und finanziellen Anreize zu eliminieren oder umzulenken. Dafür braucht es aber eine Übersicht über solche staatlichen Anreize und Subventionen. Dafür führt die WSL zusammen mit dem Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaft Schweiz, BirdLife Schweiz und Pro Natura eine schweizweite Erhebung durch. Doch für die Kantons- oder Gemeindeebene sind biodiversitätsschädigende Subventionen, Abgeltungen, Förderprogramme, Steuervergünstigungen etc. sehr schwer ausfindig zu machen. Deshalb sprechen wir Sie an und bitten um Ihre Mitarbeit! Nehmen Sie an der schweizweiten Umfrage teil: Melden Sie uns finanzielle Anreize in Ihrer Region, welche zur Verschmutzung, zur Zersiedelung, zur Zerschneidung oder Vereinheitlichung von Natur beitragen oder die Biodiversität anderweitig belasten. Unter dem untenstehenden Link finden Sie den Zugang zur Umfrage sowie Informationen zum Projekt und Beispiele solcher Anreize.
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23.9.2019: Aufgegriffen
Alte Landrassen könnten Mais fit machen für den Klimawandel

Es ist ein Schatz, der fast schon in Vergessenheit geraten ist: Von Hartmais gibt es in Europa tausende Landrassen mit einer riesigen genetischen Vielfalt. Doch der Maiszüchtung stand diese bisher nicht zur Verfügung, zu uneinheitlich war das Zuchtmaterial. Jetzt ist es Forschenden aus Deutschland gelungen, dieses Potenzial für die Züchtung zu erschliessen.
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23.9.2019: Aufgegriffen
Umwelt-Zeichnungswettbewerb 2020: Die Faszination für die Natur in einem Bild festhalten

Die Faszination für die Natur steht im Zentrum des Umwelt-Zeichnungswettbewerbs 2020 der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS). Schulklassen mit Schülerinnen und Schülern zwischen 6 und 16 Jahren sind eingeladen, am Wettbewerb teilzunehmen und die Vielfalt und Schönheit der Natur bildlich darzustellen. Es gibt tolle Preise zu gewinnen! Als Jury-Mitglied beteiligt sich das Forum Biodiversität Schweiz an der Auswahl der Bilder und stiftet einen der Preise. Einsendeschluss ist Freitag 6. März 2020.
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23.9.2019: Aufgegriffen
BAFU Tagung «Biodiversität bringt’s» am 7. 11. 2019 in Bern

Die diesjährige BAFU-Tagung «Natur und Landschaft» im Berner Stade de Suisse ist die zweite der Trilogie zum Aktionsplan Biodiversität Schweiz. Im Fokus 2019: Die indirekte Förderung der Biodiversität dank kluger und nachhaltiger Nutzung. Die Registrierung ist unter dem untenstehenden Link möglich.
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23.9.2019: Aufgegriffen
Konferenz «Biology20», 6./7. Februar 2020

Die «Biology» ist die grösste jährliche Schweizer Konferenz für organismische Biologie, die alle Aspekte der Ökologie, Evolution, Systematik, Verhalten und Naturschutz abdeckt. Diese Konferenz ist die gemeinsame Jahrestagung der Schweizerischen Zoologischen Gesellschaft, der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft und der Swiss Systematic Society. Der Anlass soll eine Plattform für den regen Austausch zwischen Studierenden, Nachwuchswissenschaftlern und - wissenschaftlerinnen sowie etablierten Forschern und Forscherinnen aus verschiedenen Institutionen und Disziplinen der Biologie bieten.
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23.9.2019: Aufgegriffen
Biodiversität im Jagdbanngebiet Fryberg GL entdecken

Bergmolche im Tümpel beobachten, ein Picknick inmitten von Alpenrosen abhalten oder dem Moorlehrpfad entlangschlendern – im glarnischen Fryberg kann eine grosse Vielfalt an Lebensräumen von Tieren und Pflanzen entdeckt werden. Der Führer «Eine Entdeckungstour im Fryberg» hilft bei der Bestimmung und liefert Tipps, an welchen Standorten Tiere und Pflanzen zu beobachten sind.
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23.9.2019: weitere Publikationen
Die Biodiversität braucht mehr Totholz

Seit einigen Jahrzehnten nimmt die Totholzmenge im Schweizer Wald zu. Das Merkblatt der WSL zum Thema zeigt aber, dass anspruchsvolle, auf Totholz angewiesene Arten im Wirtschaftswald bisher trotzdem kaum vorkommen. Nun könnte die zunehmende Nachfrage nach Energieholz den Trend zu mehr Totholz stoppen oder sogar umkehren. Die Herausforderung besteht darin, die nachwachsende Ressource Holz so zu nutzen, dass dies nicht zu Lasten der Waldbiodiversität geht.
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23.9.2019: IPBES
Zusammenfassung des IPBES Regionalen Assessments von Europa und Zentrala-sien auf deutsch erhältlich!

Die deutschsprachige Version der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträ-ger zum regionalen IPBES Assessment zu Europa und Zentralasien ist nun als kom-mentiertes und gelayoutetes PDF erhältlich. Auf Französisch ist bis jetzt leider nur eine unformatierte Version erhältlich.
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23.9.2019: IPBES
Expertinnen und Experten gesucht für den Entwurf von 2 neuen, thematischen As-sessments von IPBES

Es werden Experten und Expertinnen gesucht, um zwei neue Assessments für den Weltbiodiversitätsrat IPBES zu entwerfen: Ein Assessment der Zusammenhänge zwi-schen Biodiversität, Wasser, Nahrung und Gesundheit und ein Assessment der Ursa-chen des Biodiversitätsverlusts und des transformativen Wandels. Bis am 15. Oktober 2019 kann man sich dafür bewerben.
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23.9.2019: Forschung international
Das leise Vogelsterben am Bodensee

Obwohl die Artenzahl leicht stieg, sind die Bestände der Vögel rund um den Bodensee seit 1980 insgesamt massiv eingebrochen. Vor allem einst häufige Vogelarten wie Haussperling, Amsel oder Star sind besonders stark zurückgegangen. Viele Arten des Agrarlands kommen nur noch an wenigen Stellen in kleinen Populationen vor.
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23.9.2019: Forschung international
Grünflächen in Städten fördern psychisches Wohlbefinden

Ein Forscherteam konnte zeigen, dass Grünflächen unmittelbar das Wohlbefinden im Alltag von Stadtbewohnern verbessern. Grünflächen waren besonders für solche Menschen wichtig, deren Kapazität, negative Emotionen selbst zu regulieren, vermindert ist.
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23.9.2019: Forschung international
Der Klimawandel stört ökologische Beziehungen

Der Klimawandel kann die Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Tieren stören. Dies haben Wissenschaftlerinnen gezeigt, die den Einfluss der Temperatur auf zwei Wildbienenarten sowie auf die Küchenschelle in Magerrasen in der Umgebung von Würzburg untersucht haben. Die Küchenschelle blüht aufgrund der steigenden Temperaturen immer früher im Jahr, die Bestäuber schlüpfen nicht ganz so schnell. Das kann dazu führen, dass die Pflanze keine Samen ausbildet und sich nicht vermehren kann, während die Bienen wegen des fehlenden Nahrungsangebots auf andere Pflanzen ausweichen müssen.
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23.9.2019: Forschung international
Der Druck auf globale Hotspots verstärkt sich weiter

Ein internationales Forschungsteam hat Prognosen für 33 artenreiche und gleichzeitig besonders bedrohte Gebiete, sogenannten «Hotspots» der globalen Biodiversität, erstellt. Es kommt zum Schluss, dass die Zerstörung dieser wichtigen Lebensräume für Pflanzen und Tiere schneller und in grösserem Ausmass voranschreitet als bislang angenommen.
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23.9.2019: Forschung CH
Robuste Rinderrassen fördern pflanzliche Artenvielfalt

Weiden, auf denen produktionsorientierte Rinderrassen grasen, unterscheiden sich in ihrer Pflanzenzusammensetzung deutlich von solchen, die mit Hochlandrindern beweidet werden. Letztere weisen eine höhere Pflanzenvielfalt auf, einen niedrigeren Anteil an verholzten Arten, weniger beweidungstolerante Pflanzenarten und mehr Arten, die sich durch Anhaften am Fell der Tiere verbreiten. Der Grund: Hochlandrinder haben einen geringeren Futterbedarf und sind beim Fressen weniger wählerisch
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23.9.2019: Forschung CH
Wildpflanzen sichern das Nahrungsangebot von Bestäubern und anderen Nützlingen in den Kulturen

In landwirtschaftlichen Kulturen finden Bestäuber und andere Nützlinge nur zeitweise genügend Pollen als Nahrung. Eine neue Studie zeigt, dass im ganzen Jahreserlauf rund zwei Drittel des Pollens in der Nahrung der untersuchten Insektenarten von blühenden Wildpflanzen stammt.
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23.9.2019: Forschung CH
Nematoden sind die weltweit häufigsten Tiere

Forschende haben die globale Verbreitung von bodenlebenden Fadenwürmern modelliert. Sie kommen zum Schluss, dass auf jeden Menschen 57 Milliarden Fadenwürmer kommen. Die globale Biomasse der winzigen Tiere beträgt 300 Millionen Tonnen. Ihre Häufigkeit nimmt von den subarktischen Regionen zum Äquator ab.
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