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21.6.2018: IPBES
IPBES Europa und Zentralasien: Präsentation für die Öffentlichkeit

Am 6. Juni wurde in Bern der neue Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES über den Zustand der Biodiversität und der Ökosystemleistungen sowie mögliche politische Handlungsoptionen in Europa und Zentralasien den Regierungen und Stakeholdern vorgestellt. Der Bericht wurde von Prof. Markus Fischer geleitet und mit Unterstützung des BAFUs an der Universität Bern koordiniert. An dem vom Forum Biodiversität gemeinsam mit dem BAFU organisierten Anlass nahmen über 120 TeilnehmerInnen aus 20 Ländern teil. Darunter verschiedenste Stakeholder wie Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung, Medien und NGO‘s. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung an BotschaftsvertreterInnen aus den Ländern der Region. Die eingeladenen ExpertInnen aus Europa und Zentralasien haben in einem direkt anschliessenden Workshop (IPBES Pan-European Stakeholder Consultation PESC-5 an der Uni Bern) die Umsetzung der Resultate und künftige Produkte von IPBES diskutiert.
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21.6.2018: weitere Publikationen
Neue HOTSPOT-Ausgabe: Biodiversität und Kulturerbe

Natur und Kultur – zwei unvereinbare Gegensätze? Mitnichten! Natur und Kultur stehen in vielfältiger Wechselbeziehung zueinander. Einerseits sind die biologische Vielfalt und die Landschaften Mitteleuropas das Ergebnis des kulturell geprägten Umgangs des Menschen mit natürlichen Ressourcen und deren Nutzung. Andererseits ist sowohl das materielle wie auch das immaterielle kulturelle Erbe stark geprägt von der Natur. Das Forum Biodiversität Schweiz spürt anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 mit der aktuellen Ausgabe des Magazins HOTSPOT den Verflechtungen zwischen Biologischer Vielfalt und Kulturerbe nach. Anhand von konkreten Beispielen offenbaren sich zahlreiche Abhängigkeiten, Parallelen und gemeinsame Herausforderungen. Beide, Kulturerbe wie Naturerbe, sind unverzichtbarer Teil der menschlichen Geschichte. Und beide stehen heute unter Druck. Um sie zu bewahren und weiterzuentwickeln, braucht es neue Allianzen zwischen der Pflege des Kulturerbes und der Förderung der Biodiversität.
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21.6.2018: Aufgegriffen
GEO-Tag der Natur: Feldforschung als Erlebnis

Der GEO-Tag der Natur ist die wohl imposanteste Feldforschungsaktion Europas. In verschiedenen Gegenden wird von zig freiwilligen ExpertInnen stichprobenweise die biologische Vielfalt erhoben, ausgezählt und sichtbar gemacht. Der GEO-Tag der Natur in der Schweiz fand am 23. Juni in Zernez statt und wird am 1. Juli in Spiringen durchgeführt. Es bietet sich die Möglichkeit, ausgewiesenen ExpertInnen für Flora und Fauna über die Schulter zu schauen und bei Exkursionen teilzunehmen sowie Ausstellungen, Jungforscher-Feldwerkstätten für Kinder und Informationsstände zu besuchen.
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21.6.2018: Aufgegriffen
schweiz-forscht.ch: Die Citizen Science-Plattform der Schweiz

Die Schweizer Wissenschaft hat Interesse an Naturbeobachtungen aus der Bevölkerung – sei es, wie gewisse Pflanzen im Laufe der Jahre aus der Wiese nebenan verschwunden oder neue dazugekommen sind, oder wenn ein Stadtfuchs vor der Linse vorbeihuscht. Auf der Citizen Science-Plattform «schweiz-forscht.ch» sind sämtliche Citizen Science-Projekte in der Schweiz versammelt, darunter verschiedenste im Bereich Biodiversität.
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21.6.2018: Aufgegriffen
Artenbestimmung via App im grossen Netzwerk

Mit der App iNaturalist aus den USA können Tier- und Pflanzenarten bestimmt und die Beobachtungen mit anderen geteilt werden. Die Daten sollen der Wissenschaft zu Gute kommen. Dahinter steckt eine riesige, von der Community erstellte Datenbank.
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21.6.2018: Aufgegriffen
Globi und die neuen Arten

Unter Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist das neue Globi-Buch «Globi und die neuen Arten» erschienen. Das Kindersachbuch thematisiert die globalen Reiserouten von Tieren und Pflanzen und ihren Einfluss auf unser Ökosystem. Ziel ist es, Kinder für die Problematik der invasiven Arten zu sensibilisieren.
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21.6.2018: Aufgegriffen
Forschungspreis für Natur- und Landschaftsschutz – Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen

Der Forschungspreis der Hintermann & Weber AG prämiert eine herausragende, originelle oder besonders praxisrelevante wissenschaftliche Leistung mit insgesamt CHF 5'000, die für den Natur- und Landschaftsschutz in Mitteleuropa von Bedeutung ist. Die Auszeichnung richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs, insbesondere abgeschlossene Master- und Doktorarbeiten.
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21.6.2018: Aufgegriffen
biodivers.ch – Naturschutz konkret

Auf der Internet-Plattform biodivers.ch werden praxisbezogene Informationen zur Umsetzung von Naturschutzprojekten und zur Förderung von Pflanzen, Tieren und Lebensräumen zusammengefasst. Kürzlich wurden neue Informationen zu Artengruppen und Lebensräumen aufgeschaltet, z.B. ein Beitrag zur Förderung der Libellen und zur Renaturierung von Fliessgewässern.
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21.6.2018: Aufgegriffen
Biodiversität im Siedlungsraum: Neue Erkenntnisse und Denkanstösse

Zwei Veranstaltungen haben das Thema Biodiversität im Siedlungsraum aufgegriffen und neue Erkenntnisse präsentiert sowie aktuelle Herausforderungen diskutiert: die Tagung «Biodiversität – Stadtnatur im Dichtestress. Warum wir jetzt handeln müssen» und das Symposium «Dialog Immobilien & Biodiversität». Die interessanten Präsentationen und die Dokumentation der zwei Anlässe sind jetzt verfügbar.
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21.6.2018: weitere Publikationen



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21.6.2018: weitere Publikationen
Bewertungsmethode für Eingriffe in schützenswerte Lebensräume

Die in diesem Bericht beschriebene Bewertungsmethoden für Eingriffe in schutzwürdige Lebensräume wurde in Zusammenarbeit mit der Konferenz der Beauftragten für Natur- und Landschaftsschutz KBNL und dem Bundesamt für Umwelt BAFU erarbeitet. Die Methode ist als Konkretisierung und Ergänzung zum bestehenden BAFU-Leitfaden Nr. 11 «Wiederherstellung und Ersatz im Natur- und Landschaftsschutz» aus dem Jahr 2002 gedacht und als Arbeitsgrundlage zu verstehen.
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21.6.2018: weitere Publikationen
Neuer globaler Bericht zeigt: Nun nehmen auch einst häufige Vogelarten ab

Laut einem wissenschaftlichen Bericht zum Zustand der Vogelbestände weltweit sind gut 13% aller beurteilten Vogelarten, nämlich 1469, global bedroht. Weitere 9,3% stehen auf der Vorwarnliste. Mindestens 40% der Vogelarten nehmen weltweit in ihrem Bestand ab, während nur 7% zunehmen. Selbst Arten wie Rebhuhn, Kiebitz und Turteltaube, früher häufige Arten, sind im Rückgang begriffen.
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21.6.2018: weitere Publikationen
Welche Informationsquellen nutzt die Schweizer Naturschutzpraxis?

Bei Fachleuten aus der Naturschutzpraxis in der Schweiz haben erfahrungsbasierte Informationsquellen wie die eigene Erfahrung, Gespräche mit Kollegen oder Anfragen bei Expertinnen einen grösseren Stellenwert als evidenzbasierte Informationsquellen wie Fachartikel oder Merkblätter. Kaum gelesen werden englisch-sprachige Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften. Diesen Präferenzen gilt es Rechnung zu tragen, wenn der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis verbessert werden soll.
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21.6.2018: weitere Publikationen
Rote Listen Deutschlands bestätigen Rückgang der Vielfalt der Insekten

Nicht nur die Biomasse der Insekten schwindet, auch deren Vielfalt nimmt erkennbar ab, und das seit Jahrzehnten. Das zeigt die aktuelle Rote Liste der wirbellosen Tiere in Deutschland. Eine ähnliche Entwicklung ist in anderen Ländern Mitteleuropas zu erwarten.
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21.6.2018: Forschung international
Herkunft geklärt: Der für den Rückgang der Amphibienbestände verantwortliche Pilz «Bd» stammt aus Asien

Der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis, von Experten kurz «Bd» genannt, dezimiert Amphibienbestände in der ganzen Welt. Unklar war bisher allerdings seine Herkunft. Nun konnten genetische Untersuchungen eindeutig bestimmen, dass der Erreger ursprünglich aus Asien stammt.
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21.6.2018: Forschung international
Sind eingeführte gebietsfremde Arten schützenswert?

Eingeführte gebietsfremde Arten können invasiv werden und sind dann einer der grössten Gefährdungsfaktoren für die globale Biodiversität. Gleichzeitig können solche Arten auch zu Ökosystemleistungen beitragen. Der Autor ist deshalb der Meinung, dass auch eingeführte Arten schützenswert sind und bei Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsindices integriert werden sollten. Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit und nehmen Sie an der Umfrage teil!
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21.6.2018: Forschung international
Weniger Insektizide dank natürlicher Räuber

Die Vielfalt der angebauten Nahrungs- und Futterpflanzen hat einen positiven Einfluss auf natürliche Feinde von Blattläusen: Je mehr unterschiedliche Feldfrüchte auf den Fluren wachsen, desto besser ist die natürliche Schädlingsregulierung auf Weizenfeldern. Landwirte könnten diese Erkenntnis nutzen, um die Läuse besser in Schach zu halten und den Insektizideinsatz zu reduzieren.
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21.6.2018: Forschung international
Artenreiche Nachbarschaft fördert das Baumwachstum

Pflanzen konkurrieren miteinander, zum Beispiel um Licht, Wasser oder Nährstoffe. Mit zunehmender Vielfalt an Baumarten schwächt sich diese nachbarschaftliche Konkurrenz nicht nur ab – die verschiedenen Bäume können sich sogar in ihrem Wuchs unterstützen.
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21.6.2018: Forschung CH
Moore im Jura leiden unter Eutrophierung

Ein Vergleich der botanischen Zusammensetzung von 110 Mooren und Feuchtwiesen im Jura zwischen 1974 und 2012 hat eine deutliche Eutrophierung und ein Verlust typischer Arten ergeben. Besonders ausgeprägt sind diese Veränderungen in Gebieten, die nicht mehr beweidet werden. Die bisherigen Massnahmen zur Erhaltung dieser Moore hatten demnach nicht die gewünschten Auswirkungen. Allerdings scheinen die Moore nicht auszutrocknen.
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21.6.2018: Forschung CH
Böden in Schweizer Naturschutzgebieten enthalten beträchtliche Mengen an Mikroplastik

Es ist eine der ersten Untersuchungen zum Vorkommen von Mikroplastik in Böden überhaupt: Wissenschaftler haben Auenböden in Schweizer Naturschutzgebieten untersucht – und wurden fündig. Sie schätzen, dass in den obersten fünf Zentimetern der Schweizer Auenböden rund 53 Tonnen Mikroplastik liegen. Selbst viele Böden entlegener Berggebiete sind mit Mikroplastik kontaminiert. Wie sich Mikroplastik in Böden auch ausserhalb von Auen auf Pflanzen und Tiere sowie den Transport via Nutzpflanzen in die menschliche Nahrungskette auswirkt, ist indes noch nicht erforscht.
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21.6.2018: Forschung CH
Brutvögel mögen vielfältige und kleinparzellierte Landwirtschaftsbetriebe

Auf 133 Landwirtschaftsbetrieben im Schweizer Mittelland wurde untersucht, welche Faktoren die Anzahl Arten und Individuen von Vögeln beeinflusst. Das Ergebnis: Die Parzellengrösse, die Kulturenvielfalt, die Nutzungsintensität und der Unterhalt von naturnahen Lebensräumen (artenreiche Wiesen, Hecken, Kleinstrukturen etc.) spielen eine zentrale Rolle. Landwirte haben es also in der Hand, die Artenzahl und Abundanz typischer Kulturlandvögel auf ihren Betrieben positiv zu beeinflussen.
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