Contribuzioni

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20.12.2017: Aufgegriffen
Tagung Naturschutz in und um Basel

Das Institut für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) organisiert am 26. Januar 2018 eine halbtägige Veranstaltung über aktuelle Probleme, laufende Forschungsprojekte und mögliche Lösungen im Naturschutz in der Region Basel. Die Tagung richtet sich an staatlich Angestellte, Personen aus der Praxis und von Umweltorganisationen, Gymnasiasten und Gymnasiastinnen, Studierende und allgemein an Naturschutzfragen interessierte Personen.
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13.12.2017: IPBES
Neuigkeiten zum Weltbiodiversitätsrat IPBES

Neuigkeiten zum Weltbiodiversitätsrat (IPBES- Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) gibt es ab sofort in jeder IBS-Ausgabe! Darin stellen wir die neusten IPBES-Produkte vor und machen auf Gelegenheiten aufmerksam, wie man sich an den verschiedenen Prozessen und Produkten beteiligen kann.
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13.12.2017: Aufgegriffen
max.moor: Klimaschutz durch Hochmoorschutz

Die zahlreichen trockengelegten Hochmoore in der Schweiz stossen jährlich geschätzte 19‘000 Tonnen CO2 aus. Wären hingegen alle Moore wieder vernässt, wäre dieser CO2-Ausstoss gestoppt. Der an der Eidg. Forschungsanstalt WSL entwickelte Ansatz max.moor ermöglicht es, CO2-Emissionen zugunsten von Hochmoorrenaturierungen zu kompensieren.
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13.12.2017: Aufgegriffen
Info Species-Weiterbildungskurse 2018

Die neue Broschüre der Info Species-Weiterbildungskurse ist erschienen. Sie lädt zu spannenden Kursen über verschiedene Organismengruppen ein: zu Moosen, Pflanzen, Insekten, Säugetieren, Amphibien, Reptilien und Vögeln. Zudem enthält sie Informationen zur Zertifizierung von botanischen Feldkenntnissen.
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13.12.2017: Aufgegriffen
Call for proposals! Internationale Citizen Science Konferenz, 3. bis 5. Juni 2018, Genf

Sind Sie passionierter Freizeitforscher, passionierte Freizeitforscherin? Leiten Sie sogar ein Citizen Science Projekt? Haben Sie schon mal daran gedacht, Ihre Arbeit und Ihre Ideen einem internationalen Publikum zu präsentieren? Wir freuen uns auf Ihre Inputs bis 10. Januar 2018!
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13.12.2017: Aufgegriffen
Wildnis in Mitteleuropa – Wissenschaftliche Tagung an der Universität Kassel, 12. bis 14. März 2018

In Europa hat sich seit einigen Jahren das Wildniskonzept über die Nationalparkidee hinaus weiterentwickelt und fand Eingang in naturschutzpolitische Strategien. Dadurch ergaben sich zahlreiche neue Impulse für die Forschung. Nachdem nun viele Forschungsergebnisse zu Wildnis in Mitteleuropa vorliegen, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Die wissenschaftliche Tagung an der Universität Kassel geht in diesem Kontext verschiedenen Fragestellungen nach.
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13.12.2017: weitere Publikationen
Merkblatt «Erdnistende Wildbienen»

Die grosse Mehrheit der Wildbienen lebt im Boden. Ein neues Merkblatt zu diesen Arten zeigt, wie die Nester für die kommende Bestäuber-Generation anlegt werden. Vorgestellt werden verschiedene Niststrukturen wie offene Bodenflächen, Sandhaufen, Randkanten, Naturwege und Wegfugen, Hohlräume in der Erde, überhängende Abrisse und Steilkanten. Praxiserprobt wird dargelegt, welches die Bedingungen für eine erfolgreiche Besiedlung sind, wie Beeinträchtigungen vermieden werden können, wie geeignetes Material ausgewählt und wie die Bereiche langfristig gepflegt werden können. Das Merkblatt ist als eBook kostenlos oder kann auch als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Es richtet sich an Landwirte, die landwirtschaftliche Beratung, Landschafts- und Naturgärtner, Gartenbesitzer, Facility Manager von Schulhäusern und anderen Liegenschaften, an Wildbienenfreunde und weitere Interessierte.
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13.12.2017: weitere Publikationen
In der Schule Vogelstimmen mit digitalen Geräten entdecken

Im Band 2 «Naturwissenschaften unterrichten» der SWiSE Buchreihe finden sich 19 Praxisbeispiele, die zahlreiche Ideen und Einblicke in die Erfahrungen der SWiSE-Schulen geben. Ein besonders spannendes Kapitel widmet sich der Entdeckung von Vogelstimmen. Eine Klasse im 4. Schuljahr hat gemeinsam mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen der Schweizerischen Vogelwarte den Forschungsauftrag "Singen alle Vögel gleich?” mit Hilfe digitaler Geräte bearbeitet. Im Kapitel wird der Bezug zu den Kompetenzen gemäss Lehrplan 21 gemacht, interessierten Lehrpersonen ein Unterrichtsverlauf präsentiert sowie Arbeitsblätter und Software per Download-Link zur Verfügung gestellt.
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13.12.2017: weitere Publikationen
Flora amabilis

Da haben sich zwei gefunden, die sich bestens ergänzen, um 100 ausgewählte Pflanzen ins beste Licht zu rücken: der Botaniker Adrian Möhl und die Zeichnerin Denise Sonney. Er mit poetischen Worten, sie mit zarten Aquarellen. Es sind 100 Pflanzen der Schweiz, die man kennen sollte. In die Auswahl sind sie nicht gekommen, weil sie besonders auffälllig oder selten wären. Vielmehr sind viele von ihnen eher zart und bescheiden und werden oft übersehen; Schönheiten, die sich erst beim zweiten und dritten Blick offenbaren.
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13.12.2017: Forschung international
15 Jahre Jena Experiment: Der Einfluss der Biodiversität auf Ökosystemprozesse

Was sind die Konsequenzen, wenn Arten verschwinden? Verändern sich zum Beispiel die Stoffkreisläufe in einem Ökosystem mit sinkenden Artenzahlen? Um solche Fragen zu klären, wurde 2002 das «Jena Experiment» etabliert, eines der grössten Biodiversitätsexperimente weltweit. Nun liegen die Ergebnisse aus 15 Jahren Forschungstätigkeit vor. Sie zeigen unter anderem, dass die Biodiversität knapp die Hälfte der Prozesse in einem Ökosystem beeinflusst. Und dieser Einfluss ist nicht sofort, sondern meist erst nach einigen Jahren sichtbar. Diese Erkenntnis ist alarmierend, denn sie bedeutet, dass negative Auswirkungen des derzeitigen Artenverlustes erst in einigen Jahren vollständig sichtbar werden.
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13.12.2017: Forschung international
Perspektiven für den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit von Praxis und Forschung im Naturschutz

Trotz vieler Anstrengungen ist der Wissensaustausch zwischen Wissensproduzenten, Wissensnutzern und Entscheidungsträgern noch immer ungenügend. Dies kann dazu führen, dass Massnahmen zur Förderung der Biodiversität zu wenig Wirkung zeigen. Die Autoren dieser Studie analysieren die Gründe für den mangelhaften Austausch und schlagen verschiedene Stossrichtungen vor, um den Graben zwischen Wissenschaft und Praxis zu überbrücken.
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13.12.2017: Forschung international
Satellitenbilder spiegeln die Vielfalt von Wildbienen in einer Landschaft nur ungenügend wider

Die standardisierte Erfassung der biologischen Vielfalt mit Aufnahmen im Feld ist oft zeit- und kostenintensiv und kann deshalb oft nur räumlich begrenzt durchgeführt werden. Fernerkundungsdaten hingegen lassen sich wesentlich effektiver und über eine deutlich grössere Ausdehnung erheben. Doch funktioniert das für alle Artengruppen? Ein Vergleich mit Felduntersuchungen zeigt, dass sich die Diversität von Wildbienen auf Landschaftsebene nur sehr bedingt mit Texturmerkmalen aus Satellitenbildern erklären lässt. Für ein Monitoring der Wildbienen sind Aufnahmen im Feld weiterhin unabdingbar.
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13.12.2017: Forschung CH
Gefährlicher Einheitsmix bei Blaualgen in Seen

Die Zusammensetzung der Blaualgengemeinschaften in den Seen am Alpenrand wird seit fast 100 Jahren immer gleichförmiger. Der Anteil seltener, nur in wenigen Seen angetroffener Arten und Artengruppen geht seit 1950 zurück, der Anteil häufiger Arten hat sich vervierfacht. Die Hauptgründe: die Klimaerwärmung und die Überdüngung in den 1960er- und 1970er-Jahren. Zu den Profiteuren zählen vor allem Arten, die sich sehr schnell an Veränderungen anpassen können und potentiell giftig sind. Zu diesem Befund kommt ein Team von Forschenden unter Leitung der Eawag dank der Untersuchung von DNA aus Sedimentkernen. Obwohl die Überdüngung inzwischen gestoppt wurde, hält der Trend der Vereinheitlichung weiter an.
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13.12.2017: Forschung CH
Blauflügelige Ödlandschrecke: Wiederansiedlung, Vernetzung und Populationsentwicklung

1995 wurde die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) auf Kiesflächen mit spärlicher Vegetation im Naturschutzgebiet Reinacherheide BL wieder angesiedelt. Um ihre Ausbreitung zu fördern, wurden später neue Kiesflächen sowie Ausbreitungskorridore angelegt. Die Populationen haben sowohl an den Wiederansiedlungsstandorten als auch an einigen selbstständig neu besiedelten Standorten überlebt; allerdings erlitten sie mittlere bis starke Bestandsrückgänge. Dies liegt wohl an der natürlichen Sukzession der Vegetation auf diesen Flächen. Damit die Heuschrecke auch langfristig in der Reinacherheide Lebensraum findet, ist eine spezifische, auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Bewirtschaftung unerlässlich.
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13.12.2017: Forschung CH
Naturschutzgenetik: Tagungsband zum Forum für Wissen 2017

Die Anwendung genetischer Methoden im praktischen Naturschutz erhält zunehmende Bedeutung. Das dadurch erwerbare Wissen kann dazu beitragen, der genetischen Vielfalt als einem Bestandteil der Biodiversität mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Im Rahmen des Forums für Wissen 2017 wurden beispielhaft Themen aus der Naturschutzgenetik dargestellt und ihre Anwendung im praktischen Naturschutz kritisch beleuchtet.
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